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Welche Ziele haben wir?


Nach einem schweren Unfall stehen die Angehörigen der Opfer oft alleine da. Zwar funktioniert die akute Katastrophenhilfe, eine schnelle Hilfe für Angehörige gibt es jedoch kaum. Doch gerade diese ist sehr wichtig: Wenn etwa der Familienernährer stirbt, so kann man den Hinterbliebenen nicht auf Unterstützung  verweisen, die weit in der Zukunft liegt. Bis der Alltag neu organisiert ist, muss schnelle, insbesondere finanzielle Hilfe erfolgen. Bei  Flugunfällen innerhalb Europas existiert diese Soforthilfe bereits. Es ist  jedoch nicht einzusehen, warum diese nur auf den Luftverkehrsbereich beschränkt bleiben soll. 

Auch die technische Dokumentation des Unfallhergangs ist wichtig für Schadenersatzansprüche.  Auch hier können Flugzeugunfälle als Beispiele dienen: In solchen Fällen kümmert sich der Staat um die Erstellung eines Untersuchungsberichtes.
 
Das Schadenersatzrecht in Deutschland ist reformbedürftig. Es genügt internationalen Maßstäben nicht. So ist beispielsweise in den USA und in Frankreich anerkannt, dass auch psychische Leiden der Angehörigen mit Schmerzensgeld entschädigt  werden. Das deutsche Schadenersatzrecht sieht das so gut wie nicht vor. Schließlich ist auch die Höhe des Schadenersatzes in Deutschland im Vergleich zu den USA wesentlich geringer. Ursache dafür sind nicht etwa überhöhte Ansprüche in den Vereinigten  Staaten, sondern  die  Außerachtlassung von Schadenersatzsituationen im  deutschen Schadenersatzrecht. Die  Situation der Angehörigen von Opfern muss rechtlich  verbessert werden. Sie müssen die Auswirkung des Verlustes eines Angehörigen für ihre persönliche und berufliche Zukunft plausibel darlegen können, um die hierdurch festgestellten Benachteiligungen auch als Schadenersatz geltend machen zu können.

Wir fordern:


Soforthilfe bei jedem schweren Unfall
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Zuständigkeit des Staates für die Untersuchung von Unfällen 

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Gesetzesinitiativen zum  Opferschutz

 

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HOTLINE: 0 21 61 - 30 90 85